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Zero Discrimination Day

Seit 2014 ist der 1.März der internationale „Zero Discrimination Day“.

An diesem Tag soll ein Zeichen gegen Diskriminierung in jeglichen Situationen gesetzt werden.


Doch was versteht man eigentlich unter dem Begriff „Diskriminierung“ und wie wird dieser juristisch behandelt?


Diskriminierung bedeutet, dass bestimmte Personen oder Personengruppen von anderen benachteiligt werden. Hierbei wird meist von einer „ungerechtfertigten Ungleichbehandlung“ gesprochen. Diese Benachteiligung oder der Ausschluss von verschiedenen Aktivitäten geschieht auf Grund verschiedener Merkmale:

  • kulturelle Unterschiede

  • Herkunft und Hautfarbe

  • Religion

  • sexuelle Neigungen

  • Behinderungen

  • Krankheiten

  • etc.

Laut Artikel 3 unseres Grundgesetzbuches ist die Diskriminierung anderer verboten:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“


Dennoch leiden viele unserer Mitmenschen weiterhin unter dieser.

Egal ob im privaten Umfeld, auf der Arbeit oder in der Öffentlichkeit. Diskriminierung findet täglich Einfluss in unserer Gesellschaft.


Zum ersten Mal ausgerufen wurde dieser Tag 2014 von der „UNAIDS“. Einer Hilfsorganisation für an HIV und AIDS erkrankte Menschen. Damals hatte dieser Tag das Ziel, für die faire und gleichberechtigte Behandlung von HIV/AIDS Erkrankten zu kämpfen und auf diese Thematik aufmerksam zu machen. Denn weltweit leben ca. 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus oder sind bereits an AIDS erkrankt. Oftmals werden Erkrankte von ihren Mitmenschen anderes behandelt oder benachteiligt. In vielen Fällen durch eine mangelnde Aufklärung dieser Personen.


Das Motto der UNAIDS lautet: „Sei laut gegen Diskriminierung“. Unter diesem Motto oder auch Hashtag kannst auch Du etwas gegen Diskriminierung tun. Poste etwas zu dieser Thematik auf Deinen Social Media Plattformen, mache auf diese Thematik aufmerksam oder spreche mir Freunden darüber.

Denn jeder von uns kann seinen Beitrag leisten.


Dieser Tag soll stets daran erinnern, dass zwischen dem Gesetz und der Wirklichkeit immer noch Diskrepanzen bestehen und dass Diskriminierung für viele Menschen den Alltag bildet.

Sei auch Du „laut gegen Diskriminierung“!

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