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Wird das Internet nun sicherer?

Am 03.April 2021 ist das neue Gesetzespaket in Kraft getreten, welches nun zukünftig das Internet sicherer machen soll und besonders Kinder und Jugendliche im Umgang mit diesem schützen soll. Doch was steckt genau dahinter und welche Gesetze wurden geschrieben?


Gerade während Corona stieg die Hetze und die Zahl an Beleidigungen im Netz stark an, da deutlich mehr Leute gereizt waren und es immer noch sind. Ebenso stieg die Bildschirmzeit aller enorm an. Die Menschen wurden mit der Zeit aggressiver und ließen dies andere im hohem Maße spüren. Laut dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz handelte es sich bei der Hetze überwiegend um frauenfeindliche, rassistische und rechtsextreme Aussagen, die auch keinerlei Scheu vor Drohungen nahm.


Auch Kinder und Jugendliche erfahren zu dieser Zeit mehr Cybermobbing denn je. So sollen sie zukünftig neben dem Cybermobbing, vor Cybergrooming (Gezielte Kontaktaufnahme zu Kindern mit sexuellem Hintergrund), Hatespeech (Hassrede), Challenges (Die Kinder und Jugendliche werden herausgefordert, gefährliche Dinge zu tun. Tun sie diese nicht, so werden sie z.B. als "Feiglinge" belächelt.) und auch finanziellen Abzocken geschützt werden.


Was steckt in dem neuen Gesetzespaket?


Grundlegend werden nun Beleidigungen im Netz mit bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Mord- und Vergewaltigungsdrohungen mit bis zu 3 Jahren.

Ab dem 22.Februar 2022 werden darüber hinaus alle sozialen Netzwerke dazu verpflichtet, Mord- und Vergewaltigungsdrohungen, sowie schwere Hassdelikte auf ihren Seiten nicht nur zu löschen, sondern diese auch an das Bundeskriminalamt zu melden. So sollen Hetzer schneller und konsequenter ermittelt werden. Das Motto lautet hierbei: "Aus Worten keine Taten werden lassen".


Hier findest Du die genauen Paragraphen und niedergeschriebenen Gesetze.


Für Kinder und Jugendliche wird gesondert dafür gesorgt, dass Social Media Plattformen mit über 1er Millionen Benutzer Voreinstellungen vornehmen müssen, damit Kinder und Jugendliche zukünftig vor Kostenfallen und der Ansprache durch Fremde geschützt werden können. Ebenso muss jede Plattform einen Bereich einrichten, indem sich Kinder und Eltern einfach beschweren können und Hilfe erhalten. Jedes Unternehmen wird dazu verpflichtet eine Kontaktperson einzustellen, die mit den deutschen Behörden in Kontakt stehen wird. Kooperieren die Unternehmen der Social Media Plattformen nicht, so drohen Bußgelder in der Höhe von 50 Millionen Euro.


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